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Griechenland blendet Markt mit Anleihen

Griechenland blendet Markt mit Anleihen

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/dspender/4523409821/sizes/m/in/photostream/##David Spender
Griechenland hat es aufgrund der Schuldenkrise dieser Tage schwer sich zu refinanzieren. Kein Investor will sein Geld in den maroden Staat investieren. Der südeuropäische Staat versucht nun, das benötigte Geld nicht am internationalen sondern am heimisch-internationalen Anleihenmarkt zu beschaffen, so ein Bericht im Magazin „Focus“.

Griechenland hat vor, sich Gelder von Griechen zu beschaffen, die im Ausland leben und über Sparvolumen verfügen.

Die griechische Regierung hat bekannt gegeben, dass man derzeit mit der Entwicklung einer „Diaspora-Anleihe“ beschäftigt sei, die sich an Griechen richtet, die im Ausland leben. Die Anleihen sollen am internationalen Kapitalmarkt platziert werden, aber als Ziel die eigenen Bürger haben. Griechenlands Finanzminister Giorgos Papakonstantinou geht davon aus, dass der internationale Kapitalmarkt erst langsam wieder Vertrauen in griechische Anleihen findet. Der Balkan-Staat sei auf einem guten Weg, ist doch zu erkennen, dass die Konsolidierung des Staatshaushalts eine positive Entwicklung nimmt.

Papakonstantinou ist der Meinung, dass Griechenland derzeit eine sehr positive Entwicklung nehme und keine weiteren Maßnahmen der Konsolidierung nötig seien, um die Ziele zu erreichen, die man sich für das laufende Jahr gesetzt hat. Eines der Ziele ist die Defizitquote, diese soll von 13,6 Prozent auf 8,1 Prozent des Bruttoinlandsprodukts gesenkt werden. Aktuell habe man das Minus um sieben Milliarden Euro verringern können.