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Grauenvoller Fund in Auschwitz: Folter-Werkzeuge der SS-Ärzte entdeckt

Grauenvoller Fund in Auschwitz: Folter-Werkzeuge der SS-Ärzte entdeckt

Laut Bericht der „Bild“ wurden jetzt mehr als 150 Instrumente der schlimmsten Epoche unserer Geschichte in Auschwitz entdeckt.

Es handelt sich hierbei um Instrumente, die bei chirurgischen und gynäkologischen Versuchs-Eingriffen der Nazis benutzt wurden. Damit wurden die Menschen auf bis dahin unvorstellbare Weise gefoltert, malträtiert und kamen danach meistens in die Gaskammern.

Wie jetzt das Museum Auschwitz-Birkenau mitteilte, handelt es sich um „einen der größten Funde der vergangenen Jahre“.

Die Folterwerkzeuge wurden in einem Haus gefunden, das während des Zweiten Weltkrieges in einer „abgesperrten Zone“ von Auschwitz, nämlich Oswiecim, lag. Die Werkzeuge des Grauens wurden mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit von damaligen SS-Arzt und Gynäkologen Carl Clauberg benutzt.
Für Clauberg mussten im NS-Konzentrationslager Auschwitz zahlreiche Frauen für unmenschliche medizinische Experimente herhalten, vor allen Dingen für Sterilisationsmethoden. Hunderte starben auf erschreckende Weise.

Clauberg kam in sowjetische Kriegsgefangenschaft und wurde zu 25 Jahren Haft verurteilt. Er kehrte allerdings 1955 nach Westdeutschland zurück, wo er – bevor man ihn verurteilen konnte – 1957 starb.