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Golf von Mexiko: Jetzt tritt doch Öl aus Bohrloch aus – Ölpest steht bevor

Golf von Mexiko: Jetzt tritt doch Öl aus Bohrloch aus – Ölpest steht bevor

Die US-amerikanische Küstenwache hat gemeldet, dass nun doch Öl aus zwei Bohrlöchern am Boden des Golfs von Mexiko in 1.500 Metern Tiefe austritt.

Wie die US-amerikanische Küstenwache durch eine Sprecherin mitteilen ließ treten aus zwei Bohrlöchern täglich 1.000 Barrel (160.000 Liter) Rohöl aus. Ein unbemanntes Mini-U-Boot hat die Lecks am Boden des Golfs von Mexiko entdeckt. Der US-Küstenwache ist es derzeit nicht möglich gegen die beiden Lecks etwas zu unternehmen, da sie wegen der schlechten Wetterlage die Bohrlöcher nicht erreichen können.

Nun droht doch eine verheerende Ölpest im Golf von Mexiko. Sollte es nicht möglich sein, die Bohrlöcher in Kürze zu „stopfen“ werden hundertausende von Tieren durch eine Ölpest betroffen sein. Die Auswirkungen auf Flora und Fauna im Golf von Mexiko wären fatal. Es würde Jahre dauern bis die Umwelt wieder vollends hergestellt wäre.

In der vergangenen Woche ist die Bohrinsel „Deepwater Horizon“ von BP, die im Golf von Mexiko 80 Kilometer vor der Küste Louisianas lag, zunächst explodiert und dann gesunken. Dabei konnten 126 Menschen, teilweise verletzt, gerettet werden. Elf Personen gelten noch immer als vermisst.