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Goldman Sachs wird von LBBW auf Schadenersatz verklagt

Goldman Sachs wird von LBBW auf Schadenersatz verklagt

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Die US-amerikanische Investment-Bank Goldman Sachs sieht sich einer Klage der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) gegenüber. Die LBBW hat bei einem Bundesgericht in New York Klage gegen die amerikanische Großbank eingereicht.

Von Seiten der LBBW erhofft man sich eine Schadenersatzzahlung in Millionenhöhe. Die Klage wird gegen die Goldman Sachs und die TWC Asset Management erhoben.

Insgesamt fordert die LBBW 37 Millionen Dollar, die sie offenbar bei einem Derivatgeschäft im Jahr 2006 verloren habe. Hintergrund sollen falsche Angaben sein, die von der Goldman Sachs bei dem Produkt „Davis Square VI“ gemacht worden sein sollen. Darüber hinaus wirft die LBBW Goldman Sachs vor die Pflichten bei der Verwaltung, dem Verkauf und der Strukturierung von Wertpapieren verletzt zu haben.

Für die amerikanische Investmentbank ist es nicht die erste Klage dieser Art. Bereits zu Beginn des Jahres wurde sie von der Deutschen Industriebank (IKB) verklagt. Goldman Sachs kam aus dem Verfahren mit einem Vergleich in einer Höhe von 500 Millionen Dollar heraus.