close
Goldman Sachs kauft sich mit 550 Millionen Dollar aus Betrugsklage

Goldman Sachs kauft sich mit 550 Millionen Dollar aus Betrugsklage

Die US-Großbank Goldman Sachs musste sich wegen des Vorwurfs des Betrugs verantworten. Der Bank wird vorgeworfen, dass sie Anleger getäuscht habe. Jetzt hat man sich auf einen Vergleich geeinigt mit dem sich Goldman Sachs aus der Anklage heraus kaufen kann.

Insgesamt muss die Bank nun 550 Millionen Dollar zahlen. 250 Millionen an die geprellten Anleger und 300 Millionen an das US-amerikanische Finanzministerium.

Goldman Sachs hat sich nach langen Ermittlungen durch die US-Börsenaufsicht SEC auf eine Strafe über 550 Millionen Dollar geeinigt. Das ist der höchste Betrag, den ein Finanzunternehmen bisher in den USA bei einem Vergleich mit der SEC zahlt.

Bereits Mitte April hatte die SEC Klage gegen die Investment-Bank eingereicht. Hintergrund sind Betrugsvorwürfe in Verbindung mit einem komplexen Finanzprodukt, das sich mit Hypothekenpapieren beschäftigt. Goldman Sachs habe die Papiere vermittelt und selbst auf einen Verfall des Kurses gewettet. Unter anderem ist die deutsche Mittelstandsbank IKB unter den geschädigten Kunden. Sie erhält jetzt 150 Millionen US-Dollar Entschädigung.