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Goldman Sachs-Chef will seinen Posten nicht räumen

Goldman Sachs-Chef will seinen Posten nicht räumen

Der Chef der US-Investmentbank Goldman Sachs, die dieser Tage immer wieder negative Schlagzeilen macht, will seinen Posten nicht räumen. Erst wurde vor ein paar Wochen bekannt, dass die US-Bank Griechenland verdeckte Kredite gewährt hat, damit das Land sein Staatsdefizit verschleiern und sich die Zugangskriterien zum Euro erschleichen kann, dann hat die US-Börsenaufsicht bekannt gegeben, dass man Klage gegen die Führungsriege der Bank erheben wird.

Grund für die Klage ist der Handel mit Zertifikaten für Hypothekenkredite, bei denen die Bank auf ein Fallen der Anlage, also gegen ihre eigenen Kunden gewettet haben soll. Außerdem wirft der US-Senatsausschuss der Bank vor, maßgeblich zur weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise beigetragen zu haben.

Trotz der Betrugsvorwürfe und der Griechenlandkredite will der Chef der Goldman Sachs, Lloyd Blankfein, nicht zurücktreten. Nachdem er vor dem US-Senatsausschuss aussagen musste hat er in amerikanischen Fernsehsender ABC verkündet, dass er nicht an einen Rücktritt denken würde.