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Goldman Sachs: Änderungen bei Boni-Auszahlungen

Goldman Sachs: Änderungen bei Boni-Auszahlungen

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/brew127/4425561999/sizes/m/in/photostream/##brew127
Die US-amerikanische Großbank Goldman Sachs will sein Modell zur Zahlung von Boni ändern. Die Investmentbank plant künftig ihre Top-Manager deutlich enger an den Erfolg des Unternehmens zu binden.

Goldman Sachs will künftig Bonus-Zahlungen nur noch leisten, wenn sich diese am eigenen Aktienpreis, den Einnahmen oder der Kapitalrendite des Unternehmens orientieren.

Die Bank will damit in Zukunft vermeiden, dass die Top-Manager Risiken eingehen, die sie nicht abschätzen können. Außerdem erhofft man sich, dass über diesen Weg die Gewinne gesichert werden. Entsprechend will man die Einkommen der Top-Manager an dieses Handeln koppeln.

In den neuen Richtlinien soll darüber hinaus geregelt werden, dass Boni von den Mitarbeitern zurückgezahlt werden müssen, wenn herausgefunden wird, dass diese gegen die Grundsätze des Unternehmens verstoßen haben.

Sicherlich ist diese Vorgehensweise ein Schritt in die richtige Richtung. Allerdings kann es nur ein erster Schritt sein. Eine Rückzahlung von Boni sollte auch möglich sein, wenn die Entscheidung des Managers zwar den Unternehmensgrundsätzen entspricht, aber zu hohen Verlusten auf Seiten der Bank geführt hat.