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Gesundheitsreform: Philipp Rösler will Arzneimittel-Importeure verschonen

Gesundheitsreform: Philipp Rösler will Arzneimittel-Importeure verschonen

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Wie es scheint hat Philip Rösler vor bei seinen Absichten im Gesundheitssystem zu sparen die Pharma-Importeure zu verschonen. Böse Zungen behaupten, dass er Geißel des Geldes ist und die Reform einmal mehr nur beim kleinen Mann ansetzt, nicht aber dort sparen werde wo es sich wirklich lohnen würde.

Die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet, dass sich diese Information aus einem Blatt ergebe, das Rösler für eine Zusammenkunft der Koalition vorbereitet habe. Der erhöhte Zwangsrabatt soll von den Unternehmen nicht an die Krankenkassen gezahlt werden. Die Arzneimittel-Importeure sollen weiterhin sechs Prozent statt der avisierten 16 Prozent Rabatt gewähren.

Die Preisunterschiede, die auf den europäischen Märkten herrschen, sind die Haupteinnahmequelle der Importeure. Die Importeure kaufen im Ausland Medikamente günstig an und verkaufen sie dann zu dem in Deutschland höher zu erzielenden Preis.

Sollte die erhöhte Abgabe eingeführt werden, dann, so gibt der Verband für Arzneimittelimporteure an, dass ungefähr 4.000 Arbeitsplätze bei den 40 Unternehmen, die in der Branche ansässig sind kaputt gehen würden.