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Gesundheitsminister Rösler und der Pflegegipfel: Weitere Kosten für Patienten vorprogrammiert

Gesundheitsminister Rösler und der Pflegegipfel: Weitere Kosten für Patienten vorprogrammiert

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/rehacare/4028252191/sizes/m/in/photostream/##REHACARE
25 Experten sitzen heute zur Beratung mit Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) zusammen beim zweiten Pflegegipfel. Es wird mit Verbänden und Forschungsinstitutionen beraten, wie man die Situation für die Hunderttausende pflegender Angehöriger verbessern kann.

Bei der Rente sollten die Pflegezeiten von Angehörigen mehr Berücksichtigung finden, finanziell soll auch der Austausch von Familienangehörigen in Selbsthilfegruppen gefördert werden. Vom Deutschen Pflegerat kommt die Forderung nach mehr Unterstützung und mehr Leistungen der Pflegekassen für alle Betroffenen.

Es gib Schätzungen des VdK (Sozialverband), dass ungefähr vier Millionen Menschen von Verwandten versorgt und gepflegt werden. Der Verband rechnet fest damit, dass die Pflegeversicherungsbeiträge steigen werden. Die VdK-Präsidentin Ulrike Mascher regte an, die private Pflegeversicherung abzuschaffen.

Alles in allem kann man jetzt schon gewiss sein, wenn man die bisherigen Entscheidungen der Regierung zur Gesundheitsreform kennt, dass es weiterhin für die gesetzlich Versicherten immer teurer und damit auch immer unbezahlbarer wird. Solange diese Regierung an der Macht ist, wird sich daran nichts ändern, weniger Leistung für mehr Geld ist die Devise von Schwarz-Gelb.

Ein weiterer Pflegegipfel wird im Mai dieses Jahres stattfinden.