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Gesetzliche Krankenkassen: 30 Milliarden nur für Medikamente

Gesetzliche Krankenkassen: 30 Milliarden nur für Medikamente

Schlechte Nachrichten für die gesetzlich versicherten Patienten. Die größte Kostenrakete sind die Medikamente, diese machen ca. ein Fünftel der Ausgaben aus, das sind ungefähr 30 Milliarden Euro für Aufwedungen wie Tabletten, Salben oder andere notwendige Medikamente.

Der Gesundheitsminister Philipp Rösler von der FDP will genau an dieser Stelle sparen. Er will die Pharmaunternehmen dazu zwingen sich mit den Krankenkassen über den Preis der Medikamente zu einigen. Unglaublich aber wahr Jens Spahn, gesundheitspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundesfraktion fordert doch tatsächlich einen “Pharma-Soli“.

Aber die einzig richtige, dennoch schwer zu klärende Frage ist doch, woher kommen denn die starken Preisschwankungen bei den Medikamenten von deutschen Herstellen? Wie ist es möglich, dass hier ein Hersteller fast um diee Hälfte günstiger ist als der andere?

Bisher sind die Kosten für Medikamente jährlich gestiegen. Laut AOK, im letzten Jahr um rund sechs Prozent. Es ist höchste Zeit Pläne für Einsparung bei den jährlichen Medikamentenkosten zu entwickeln und dann auch durchzuführen.

(Quelle: MDR