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General Motors plant Börsengang im Herbst

General Motors plant Börsengang im Herbst

General Motors (GM) plant frühestens für den Oktober dieses Jahres einen Börsengang. Der Mutterkonzern von Opel soll nach Angaben des US-amerikanischen Finanzministeriums nicht vor Oktober zurück an die Börse gehen.

Die Behörde teilte mit, dass sich GM an der Entwicklung der Märkte orientiere und nicht vor dem vierten Quartal des laufenden Jahres an die Börse gehen wird.

Die amerikanische Regierung hält einen Teil des Unternehmens, den man bei einem Börsengang, zumindest teilweise, abstoßen könnte. Der Autohersteller musste im vergangenen Jahr Insolvenz anmelden und wurde letztendlich vom US-amerikanischen Staat gerettet. Dieser kaufte sich mit 60,8 Prozent in das Unternehmen ein.

Selbst Kanada besitzt Anteile an GM. Derzeit ist Kanada mit zwölf Prozent an dem Autohersteller beteiligt und könnte seine Beteiligung bei einem Börsengang des Konzerns verkaufen. Der verbleibende Teil des Unternehmens geöhrt einem Fonds, der von der Autogewerkschaft UAW geführt wird. Dieser Fonds ist für Pensionäre des Konzerns bestimmt.