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Geht Skype doch nicht an Börse und wird von Cisco aufgekauft

Geht Skype doch nicht an Börse und wird von Cisco aufgekauft

Wie es scheint bahnt sich in der amerikanischen Computerindustrie eine Megaübernahme an. Der US-amerikanische Technologie-Blog Techcrunch hat unter Berufung auf „zuverlässige Quellen“ behauptet, das Cisco Interesse an einer Übernahme des Internettelefonie-Unternehmens Skype habe.

Der Kaufpreis, über den verhandelt wird, soll bei fünf Milliarden Dollar liegen. Noch im Jahr 2005 hat Ebay das Unternehmen übernommen und dafür 2,5 Milliarden Dollar gezahlt, ehe man im Jahr 2009 für 1,9 Milliarden Dollar die Mehrheitsanteile abgegeben hatte.

Derzeit gehört Skype mehrheitlich einer Investorengruppe um Marc Andreessen. Eigentlich war jetzt der Börsengang von Skype geplant und kein weiterer Verkauf.

Skype ist allerdings nicht so rentabel wie sich das manch ein Investor erhofft hatte. Die Internettelefonie und der Chat selbst sind bei Skype kostenfrei. Lediglich Werbung und Telefonate ins Festnetz stellen für Skype Einnahmequellen dar. Immerhin hat Skype im ersten Halbjahr 2010 einen Umsatz von 406 Millionen US-Dollar generieren können. Allerdings hat man dabei gerade einmal einen Gewinn von 13 Millionen Dollar erzielen können.