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Gebrauchtwagen: Ein Drittel mit falschem Kilometerstand

Gebrauchtwagen: Ein Drittel mit falschem Kilometerstand

Einem Zeitungsbericht zufolge soll bei gut einem Drittel der Gebrauchtwagen der Kilometerstand gefälscht sein. Das hat die „Welt am Sonntag“ berichtet. Es ist sogar die Rede von organisierten Autohändlern, die an den Kilometerständen drehen.

Hintergrund der Tachomanipulationen ist das mögliche Erzielen eines höheren Kaufpreises, durch einen niedrigeren Kilometerstand. Angaben der Polizei zufolge soll es sich durchschnittlich um einen Schaden handeln, der bei 3.000 Euro je Fahrzeug liegt.

Insgesamt beläuft sich der jährliche Schaden auf die stattliche Summe von über sechs Milliarden Euro. In Deutschland wechseln jährlich 6,4 Millionen Gebrauchtfahrzeuge den Besitzer.

Laut Angaben des ADAC ist das Manipulieren eines Tachos recht schnell erledigt. Es würde oftmals nur 30 Sekunden in Anspruch nehmen, den Kilometerstand zu verändern. Es sei möglich jeden beliebigen Kilometerstand einzustellen, wenn man die entsprechende Hardware besitzt.