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Friedrich Merz: 5.000 Euro Tageshonorar für Verkauf von WestLB

Friedrich Merz: 5.000 Euro Tageshonorar für Verkauf von WestLB

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/michael-panse-mdl/5550917925/sizes/o/in/photostream/##Michael Panse
Der ehemalige Bundespolitiker der Union, Friedrich Merz, erhält für den Auftrag zum Verkauf der WestLB offenbar eine Tagesgage von 5.000 Euro. So ein Bericht, der von „stern.de“ auf internen Dokumenten des Bankenrettungsfonds SoFFin beruhen soll.

Im Juni 2010 wurde Friedrich Merz von den Eigentümern der WestLB, den lokalen Sparkassen und der Regierung von Nordrhein-Westfalen sowie dem SoFFin, damit beauftragt die finanziell angeschlagene Landesbank zu verkaufen. Offenbar hat man sich damals auf einen „marktüblichen“ Tagessatz von 5.000 Euro geeinigt.

Bislang wurde keine Stellung von den Beteiligten zu der Höhe des Tagessatzes bezogen. Lediglich war zu vernehmen, dass eine Summe von 27 Millionen Euro, die im Jahr 2010 an Merz und andere Berater ausgezahlt worden sein soll und in den Medien genannt wurde, nicht richtig wäre.

Bleibt die Frage offen, welche Motivation wohl Friedrich Merz haben sollte die WestLB möglichst schnell an den Mann zu bringen, wenn er doch jeden Tag 5.000 Euro einstreicht, so lang die Bank nicht verkauft ist. Vielleicht wäre es sinnvoller gewesen ein Erfolgshonorar auszuhandeln, dass immer niedriger wird je länger er benötigt um einen Käufer für einst so mächtige Landesbank zu finden.