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Free Gaza: Fragwürdige Friedensmission auf türkischem Schiff

Free Gaza: Fragwürdige Friedensmission auf türkischem Schiff

Wir berichteten am 3.6. über das gekaperte türkische Schiff „Mavi Marmara“ der „Free Gaza“-Aktivisten und das weltweite Entsetzen über das Verhalten der Israelis beim gewaltsamen Stoppen.

Nun hat die Fernsehsendung „Report Mainz“ recherchiert und Erstaunliches zu berichten. Auf dem Schiff waren auch Bundestagsabgeordnete der Linken, die mit diesem Auslandseinsatz ausnahmsweise einmal keine Schwierigkeiten hatten.

Es wird angezweifelt, ob die Mitreisenden alle in friedlicher Mission unterwegs waren, denn die Mission wurde organisiert von der IHH – offiziell eine türkische Hilfsorganisation mit Projekten weltweit.

Das Auslaufen des Schiffes in Istanbul wurde begleitet mit den Worten eines türkischen Senders „…..Intifada bis zum Sieg (Intifada – Aufstand gegen Israel bis zum Sieg)!“ Was steckt also genau hinter der IHH?

Äußerung der Linken: Die IHH ist eine humanitäre Organisation, sie ist islamisch, aber nicht islamistisch.

Chefredakteur Mete Cubukcu (NTV) hierzu: Die IHH hat eine starke Milli-Görus-Basis. Die Anhänger haben einen engen Bezug zu der islamistischen Bewegung, was sie auch selbst sagen. Bülent Yildirim (Chef der IHH) soll in den 90er Jahren geholfen haben, Kämpfer für den Heiligen Krieg anzuwerben.

Kurz vor dem Angriff der Israelis sagte er an Bord der „Mavi Marmara“ wörtlich: „Wenn die Israelis uns attackieren, dann wird es in Städten wie Ankara, Istanbul oder Islamabad Aktionen gegen Israel geben. Israel ist in einer schwierigen Situation“.

Das erklärte Ziel war also, Israel als Unrechtsstaat vorzuführen!

Islam-Wissenschaftler Michael Kiefer zu den türkischen Passagieren des Schiffes: Auf der Passagierliste waren Autoren radikal-islamistischer Zeitungen und Funktionäre der Partei BBP, für Experten eine Partei mit antisemitischen und militanten Tendenzen.
Ihr Pressesprecher wird in Verbindung gebracht mit dem Mord an einem christlich-armenischen Journalisten im Jahr 2007.

Auf eine Anfrage bei den Linken über die hier aufgezeichnete Recherche zeigten diese sich allerdings einfach nur ahnungslos und nicht ansprechbar. Vielleicht sollte diese Partei besser recherchieren, wofür sie sich einsetzt und nicht nur ahnungslos handeln. So gewinnt man keine Anhänger.