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Foto-Aktivist will von Google verpixelte Häuser wieder sichtbar machen

Foto-Aktivist will von Google verpixelte Häuser wieder sichtbar machen

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/bigtallguy/182641756/sizes/m/in/photostream/##BigTallGuy
Wie „Spiegel Online“ meldet, will ein umstrittener Foto-Aktivist von Google verpixelte Häuser wieder für alle sichtbar machen.

Wie „Spiegel Online“ meldet will der umstrittene Foto-Aktivist Jens Best jetzt Google und der Bundesregierung ins Handwerk pfuschen.

Er plant, Gebäude abzulichten und dann gegen den Willen der Eigentümer und Mieter ins Internet zu stellen.

Mittlerweile haben diese bei Google vier Wochen Zeit, bei Google Einspruch zu erheben, ihre Wohnungen oder Häuser unkenntlich zu machen beim geplanten Google Street View.

Der Fotograf und IT-Berater Jens Best will jetzt genau das Gegenteil: Was in Kürze digital nicht mehr zu sehen ist, will er wieder sichtbar machen. Er plant, die Gebäude zu fotografieren und sogar mit ihren GPS-Koordinaten ins Internet zu stellen und zwar genau die Objekte, die Google auf Antrag löschen soll.

Bei Spiegel Online äußerte er bereits, dass er als „Terrorist“ im Netz bezeichnet werde. Laut seinen Aussagen will er, dass im Internet das gleiche gelten soll wie in der realen Welt: Das Recht auf Fotografie im öffentlichen Raum.

Zur Zeit ist seine geplante Aktion allerdings noch – wie der Spiegel schreibt – in der „Findungs- und Organisationsphase“. Er hat aber bereits durch Twitter und Doodle-Aufrufe 269 Unterstützer gefunden, die ihm helfen würden.