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FDP äußert Sympathie für Präsidentenkandidaten Gauck

FDP äußert Sympathie für Präsidentenkandidaten Gauck

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/bastispicks/3266436625/sizes/m/##Sebastian Hillig
Nachdem sich Joachim Gauck (Kandidat der SPD und Grünen) offiziell vorgestellt hat und sich wie Christian Wulff (Ministerpräsident Niedersachsens) um das Bundespräsidentenamt bewirbt, scheint seine Strategie aufzugehen.

Mittlerweile können sich aus den Ländern mehrere FDP-Politiker vorstellen, für Gauck (Ex-Beauftragter für die Unterlagen der DDR-Staatssicherheit) zu stimmen.

Holger Zastrow (FDP Sachsen) sagte in einem Zeitungsinterview wörtlich: „Ich persönlich habe große Sympathien für Joachim Gauck“.
Fest steht, dass beide Kandidaten das Amt gut ausfüllen könnten.

Von Veit Wolpert (FDP-Fraktionschef Sachsen-Anhalt) ist ebenfalls wohlwollend in Bezug auf Gauck zu hören, dass in seiner Fraktion darüber gesprochen werden müsse, „ob wir trotz Bedenken mit Herrn Wulff leben können“.

Weiterhin gebe es eine „massive Verärgerung“, dass Parteichef Westerwelle die Länder nicht in die Entscheidungsfindung mit einbezogen habe.

Die frühere FDP-Politikerin Hamm-Brücher (1994 für die FDP aufgestellt als Bewerberin um das Bundespräsidentenamt) meldete sich ebenfalls zu Wort. Sie unterstütze Joachim Gauck, „weil seine Kandidatur in unserer verunsicherten Demokratie in Ost und West auf jeden Fall ein Zeichen der Hoffnung gibt“.
Auch Otto Fricke (parlamentarischer Geschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion) äußerste Sympathie für Gauck.