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Familienministerin zur Zukunft der Wehrpflicht

Familienministerin zur Zukunft der Wehrpflicht

Bild: Kristina Schröder (CDU) (Foto: Deutscher Bundestag / Lichtblick / Achim Melde, über dts Nachrichtenagentur)
Kristina Schröder, Bundesfamilienministerin, zeigt mehrere Möglichkeiten für Zivildienst auf

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Wegen der Debatte um die Zukunft der Wehrpflicht werden im Bundesfamilienministerium mehrere Szenarien für den Zivildienst vorbereitet.

Das berichtet das Nachrichtenmagazin „Focus“. Kommt es zu einem freiwilligen Wehrdienst, setzt Ministerin Kristina Schröder (CDU) auf eine nationale Freiwilligeninitiative.

„Es wird dann eine Regelung geben analog dem, was auch für die Soldaten gilt“, sagte ein Insider dem „Focus“. Es gehe um ein „aufgewertetes Angebot“ im Vergleich zum freiwilligen sozialen Jahr.

Der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, Ulrich Schneider, warnte davor, dass bei einem Aus für den Zivildienst Nachwuchsmangel in sozialen Berufen drohe. „Wir benutzen den Zivildienst auch, um junge Männer für Berufe zu gewinnen und Mitarbeiter zu rekrutieren. Wenn das so nicht mehr läuft, bekommen wir Riesenprobleme“, sagte Schneider. Er setzt für diesen Fall nicht nur aufs freiwillige soziale Jahr, sondern auch auf Kurzzeitpraktika.