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Fall Mirco: Es wird mit dem Schlimmsten gerechnet – Gottesdienst am Donnerstag

Fall Mirco: Es wird mit dem Schlimmsten gerechnet – Gottesdienst am Donnerstag

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/re-ality/929933580/sizes/m/in/photostream/##re-ality
Heute sind es mittlerweile vier Tage, die Mirco S. bereits verschwunden ist. Die Suche nach dem zehnjährigen Jungen läuft noch immer auf Hochtouren. Mircoo S. hat am Freitagabend kurz vor seinem Verschwinden noch mit seiner Mutter über sein Handy gesprochen, er war spät dran und wollte sie informieren, dass er bald zu Hause sei.

Die Mutter des Jungen hat ihn gebeten, umgehend nach Hause zu kommen, da es schon dunkel sei.

Der Junge gab ihr zur Antwort, dass er sofort nach Hause kommen werde. Mirco war mit seinem Fahrrad unterwegs. Zur Ortung des Handys von Mirco hält sich die Polizei derzeit noch bedeckt, von dem Jungen fehlt bis heute leider jede Spur.

Polizeihunde haben wohl seine Spur noch bis zu fünf Kilometer nachvollziehen können, die Spur ging in Richtung Norden. Leider verlor sie sich dann. Die Einsatzkräfte suchen unermütlich den Umkreis von ungefähr zwölf Kilometern um den Tatort des vermutlichen Verschwindens von Mirco ab.
Es handelt sich um einen Waldweg, an dem Mircos Fahrrad gefunden wurde, Zeugen berichteten im nachhinein, hier ein auffälliges dunkles Auto, vermutlich einen Kombi gesehen zu haben, obwohl an diesem Platz nie Autos stehen oder parken würden. Da die betreffende Uhrzeit zum Verschwinden von Mirco genau passt geht die Polizei von einem Verbrechen aus. Mittlerweile sind bereits vier Tage verstrichen. Man muss leider mit dem Schlimmsten rechnen. Die Hoffnung stirbt zuletzt, allerdings muss man auch realistisch bleiben.

In der Grefrather St. Laurentius Pfarrkirche wird am Donnerstag ein Gottesdienst für Mirco stattfinden. Er stammt aus einem christlichen und äußerst gläubigen Elternhaus. Hier wird gebetet in der großen Hoffnung, dass Mirko lebend und gesund gefunden wird.