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EZB-Rat: Anstieg des Euros nicht besorglich

EZB-Rat: Anstieg des Euros nicht besorglich

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Yves Mersch ist Mitglied des EZB-Rats und der Meinung, dass der neuerliche Anstieg des Euros keine Gefahr darstelle, was die Wirtschaft in der Eurozone angehe. Er orientiert sich am effektiven Wechselkurs und dieser hätte sich nicht verändert, wenn man das dritte mit dem zweiten Quartal 2010 vergleicht.

Er führt in einem Bericht in der „Financial Times Deutschland“ weiter aus, dass der Anstieg nicht weiter besorglich sei, auch wenn bei Internetbanken die Zinsen ansteigen würden.

Gerade im dritten Quartal zeichne sich ab, dass die gute Konjunkturentwicklung ungebremst sei. Das Wachstum wäre weiterhin ungebrochen. Mersch sagte weiter, dass man auch in Hinblick auf die US-amerikanische Geldpolitik keinen Handlungsbedarf sehen würde. Man wäre eigenständig und erwachsen und könne durchaus eigene Entscheidungen bei der Europäischen Zentralbank (EZB) treffen.

Er mahnt aber auch, dass die Regierungen für die eigenen Krisenbanken schleunigst Lösungen finden sollten, denn die EZB sei nicht dafür gedacht, solche Lösungen vorzugeben und diese Banken entsprechend zu stützen. Bislang verhält sich die EZB allerdings ruhig und hat keine Regelungen getroffen, dass die Staaten verpflichtet werden, sich um die eigenen Krisenbanken zu kümmern.