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Explosion Ölbohrinsel: Vermisste werden nicht mehr gesucht

Explosion Ölbohrinsel: Vermisste werden nicht mehr gesucht

Die US-Küstenwache hat die Suche nach den elf Vermissten eingestellt. Nachdem vor drei Tagen im Golf von Mexiko eine Ölbohrinsel explodiert war konnten 126 Menschen von der Plattform gerettet werden. Elf Personen gelten noch immer als vermisst. Jetzt hat man die Suche nach ihnen eingestellt. Mary Landry, Konteradmiral der US-Küstenwache, gab die Nachricht bekannt und hat gesagt, dass es eine sehr schwierige Entscheidung gewesen sei.

Sollten in der Region irgendwelche Hinweise entdeckt werden, so will man die Suche fortsetzen. Am Donnerstag ist die Ölplattform „Deepwater Horizon“ explodiert und danach gesunken. Vor der Küste Louisianas droht jetzt eine Ölpest. Ein Ölteppich von 1,5 mal acht Kilometern Größe ist bereits vorhanden.

Das Bohrloch in 1.500 Metern Tiefe gilt derzeit als dicht. Es würde kein Rohöl ausströmen. Täglich könnten bis zu 1,13 Millionen Liter Rohöl aus dem Bohrloch austreten. Landry erklärte weiter, dass man aber die Entwicklung des Bohrlochs beobachten und notfalls reagieren würde.

Von Seiten des Betreibers der Ölplattform, des Mineralölkonzerns BP, wurde angekündigt, dass man umfangreiche Aufräumaktionen starten werde, damit das ausgetretene Öl beseitigt wird. Insgesamt will man im ersten Schritt 32 Schiffe mit den Aufräumarbeiten beauftragen.