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Experte: Europa steht vor dem Staatsbankrott

Experte: Europa steht vor dem Staatsbankrott

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Der Staatsbankrott von Europa steht vor der Tür. Wenn man den Prognosen der Weltbank Glauben schenken mag steht Europa kurz vor der Pleite. Eine Reihe von Staaten sind vom Bankrott betroffen. Allen voran ist Griechenland stark bedroht. Aber auch Irland, Italien, Spanien, Portugal, ja sogar Großbritannien haben immense Schuldenprobleme.

Einem Bericht der „Welt“ zufolge soll Andrew Burns, Ökonom der Weltbank, gesagt haben: „In der gegenwärtigen Situation ist alles möglich“. Burns fügte aber auch an, dass er nur eine geringe Wahrscheinlichkeit für ein solches Szenario sehen würde. Man müsse dennoch eine solche Situation durchspielen.

Burns geht davon aus, dass die Rettungspakete, die in jüngster Zeit in Europa auf den Weg gebracht wurden, ausreichend sind, um die betroffenen Staaten mit genügend Liquidität zu versorgen. Eine Umschuldung oder eine Insolvenz sei deshalb nicht notwendig. Allerdings sieht er auch die immense Höhe der Schulden, die durchaus problematisch ist. Es könnte sein, dass sich Staaten angesichts der unsäglichen Höhe ihrer Schulden für einen Staatsbankrott entscheiden.

Sollte sich ein Staat in Europa für diesen Weg entscheiden, könnte das weitreichende Folgen für die Eurozone haben und andere Länder eventuell „infizieren“. Die Banken von Deutschland, Frankreich, Österreich, den Niederlanden und Belgien haben alleine Forderungen gegenüber den anderen Eurostaaten von 1,4 Billionen Euro.