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Ex-UBS-Banker hat Beihilfe zur Steuerhinterziehung gestanden

Ex-UBS-Banker hat Beihilfe zur Steuerhinterziehung gestanden

Ex-UBS-Banker hat Beihilfe zur Steuerhinterziehung gestanden 5
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Renzo G. war früher Banker bei der Schweizer Großbank UBS. Jetzt hat er gestanden, dass er reichen Kunden aus den USA dabei geholfen hat Steuern zu hinterziehen. Damit ist der US-amerikanische Fiskus einen bedeutenden Schritt weitergekommen, denn dieser will Steuerhinterziehung bis zum letzten bekämpfen und hat nun endlich von einem Insider ein Geständnis erwirken können.

Darüber hinaus soll sich der Schweizer Banker in Miami vor einem Gericht dafür verantworten, dass er einen Investor davon abgehalten hat Selbstanzeige wegen Steuerhinterziehung zu erstatten.

Renzo G. wird vorgeworfen, dass er unversteuerte Gelder reicher Amerikaner an die Basler Kantonalbank transferiert hat. Der ehemalige UBS-Banker, der von 1995 bis 2008 für die UBS gearbeitet hatte, soll weiteren Angaben zufolge mit einem US-amerikanischen Banker zusammengearbeitet haben, der für das Institut bis 2003 tätig war. Um wen es sich dabei handelt ist derzeit nicht bekannt.

Nachdem dieser die UBS verlassen hatte, habe er eine Vermögensverwaltung gegründet und ungefähr 150 Kunden der UBS mitgenommen. Es wird vermutet, dass hier Steuerhinterziehung im großen Stil angeraten wurde. Renzo G. muss sich auf eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren einstellen. Sein Geständnis wird sicherlich strafmildernd wirken, allerdings hatte er zunächst auf „nicht schuldig“ plädiert.