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Eurovision Song Contest: Deutschland hat gewonnen – wer soll das bezahlen?

Eurovision Song Contest: Deutschland hat gewonnen – wer soll das bezahlen?

Alle freuen sich über den gewonnen Eurovision Song Contest. Lena hat den Sieg nach langen Jahren endlich wieder nach Deutschland geholt.

Der damalige „Grand Prix Eurovision de la Chanson“ wurde von den öffentlich rechtlichen Sendeanstalten gesponsert. Dabei musste man nicht viel investieren, denn es gab auch keine Siegesfeiern auszurichten.

Jetzt ist alles anders geworden: Deutschland hat gewonnen. Jeder hat es sich gewünscht aber keiner so richtig daran geglaubt.

Diese Mal setzte sich die ARD mit ins Boot von ProSieben. Dies war vor ein paar Jahren noch undenkbar. Mit der „Unser Star für Oslo“- Show, in der man für den Eurovision Song Contest gecastet hatte, wendete sich das Blatt, man arbeitete zusammen und das Eis war gebrochen.

Allerdings steht man nach dem überraschenden Sieg jetzt vor dem Problem der Bezahlung. Lutz Marmor, der NDR Intendant kündigte bereits an, dass sein Haus nicht für alle Kosten aufkommen könne. Vorerst ging dieses Thema noch in der Euphorie des Sieges von Lena unter, aber man will bald wissen, wer für welche Kosten aufkommt. Die ARD, die den Song Contest ausgerichtet hat, könnte ein richtiges Finanzierungsproblem bekommen.

Medienberichten zufolge soll die Veranstaltung Kosten für das norwegische Fernsehen in Höhe von über Millionen Euro verursacht haben. Um für diese Summe aufzukommen, mussten die Fußballrechte der Fußball-WM verkauft werden.

Nächstes Problem ist, dass Stefan Raab bereits angekündigt hat, Lena Meyer-Landrut als Titelverteidigerin für das nächste Jahr vorzuschlagen. Da stellt sich aber dann das Problem, dass zwar eine weitere Castinghow nicht notwendig ist, aber natürlich hat das zur Folge, dass es dadurch auch keine Einnahmen gibt.