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Euro-Krisenländer bekommen frische Milliarden

Euro-Krisenländer bekommen frische Milliarden

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/4nitsirk/4558761886/sizes/m/in/photostream/##4nitsirk
Griechenland und Portugal sind mittlerweile zum Synonym der europäischen Schuldenkrise geworden. Mit vielen Milliarden Euro werden die Länder bereits durch die EU und den Internationalen Währungsfonds gestützt. Als wäre das nicht genug springt jetzt auch noch die Europäische Investitionsbank (EIB) ein.

Durch die massiven Sparprogramme, die von den beiden Ländern aufgelegt wurden, fehlen nun die Gelder um den nationalen Anteil an Projekten der EU umzusetzen.

Damit die Länder nicht noch weiter im Schuldensumpf versinken und wenigstens die von der EU geforderten Projekte stemmen können werden jetzt von der EIB Hilfen in Milliardenhöhe gewährt. Man will erreichen, dass die Negativauswirkungen der eingeschlagenen Sparkurse gemildert werden.

Damit ist gemeint, dass man den Staaten aus der Rezession helfen will. Irland und Griechenland hatten bereits im vergangenen Jahr mit der Rezession zu kämpfen, Portugal wird in diesem Jahr in die Rezession schlittern. Die Arbeitslosenquote liegt in den drei Ländern über zehn Prozent und die Wirtschaftsleistung sinkt. Keine gute wirklich Ausgangsposition, aber Folge der Sparprogramme.

Aufgrund der harten Sparprogramme ist es den betreffenden Staaten nicht möglich, Gelder aus dem EU-Strukturfonds abzurufen und genau da setzt die EIB um, die Probleme etwas zu mildern. Besonders profitieren derzeit Griechenland und Portugal von der Maßnahme. Griechenland hat 2010 von der EIB zwei Milliarden Euro und Portugal 1,5 Milliarden Euro für Strukturprogramme erhalten. In diesem Jahr sollen weitere Milliarden folgen.