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Euro-Krise: Nach China will jetzt auch Japan helfen

Euro-Krise: Nach China will jetzt auch Japan helfen

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/siriwan/485007143/sizes/m/in/photostream/##Sir_Iwan
Der Euro befindet sich in seiner tiefsten Krise seit Einführung der Gemeinschaftswährung. China hat sich bereits engagiert und von Griechenland und Irland Staatsanleihen aufgekauft und gerade erst angekündigt, dass man mehr als sechs Milliarden Euro in Spanien investieren will.

Jetzt ist auch Japan aufgewacht und will die Euro-Zone finanziell unterstützen und vor dem Untergang bewahren.

Japans Finanzminister Yoshihiko Noda hat angekündigt, dass man Staatsanleihen der EU kaufen will. Er betonte aber, dass man in keinem Fall Anleihen einzelner Länder kaufen wolle. Anscheinend ist hier das Risiko doch zu hoch für die Japaner. Nichtsdestotrotz hilft es der EU entsprechend wenn Japan Anleihen der Zweckgemeinschaft kauft, denn hierüber kann frisches Geld generiert werden, dass die EU derzeit dringend benötigt. Noda verkündet, dass alleine Japan 20 Prozent der EFSF-Emission, die für Ende Januar 2011 geplant ist, aufkaufen will.

Die geplante EFSF-Emission umfasst ein Volumen von 16,5 Milliarden Euro, das auf mehrere Tranchen verteilt werden soll. Mit dieser Emission tritt der Euro-Rettungsfonds zum ersten Mal geschlossen am Kapitalmarkt auf. Das Risiko der Emission ist eher gering, da zwar die Gelder an Länder wie Irland fließen, aber Staaten wie Deutschland und Frankreich hierfür garantieren.