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Euro-Krise: Bundesbürger haben immer mehr Angst um Altersvorsorge

Euro-Krise: Bundesbürger haben immer mehr Angst um Altersvorsorge

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/free-stock/4791385617/sizes/m/in/photostream/##Public Domain Photos
Die Mehrheit der Deutschen hat aufgrund der Euro-Krise immer mehr Angst um ihre Altersvorsorge. Das zeigt sich auch im DIA-Deutschland-Trend-Vorsorge, der vierteljährlich vom Deutschen Institut für Altersvorsorge (DIA) erstellt wird. Insgesamt hat das Institut 1.005 Bundesbürger, die sich im Alter zwischen 18 und 65 Jahre befinden, befragt.

Demnach machen sich knapp zwei Drittel der Beschäftigten in Deutschland starke Sorgen um ihre Altersvorsorge. Insbesondere Haushalte, die ein niedriges Einkommen erzielen haben hier verstärkte Sorgen.

Gerade einmal 18 Prozent der 18- bis 65-Jährigen glauben nicht, dass sich die Euro-Krise negativ auf ihre Altersvorsorge auswirkt. Außerdem gehen 44 Prozent davon aus, dass die Inflation in der Euro-Zone stark ansteigen wird. Darüber hinaus glauben etwas mehr als 50 Prozent, dass Deutschland in Zukunft noch mehr Geld für andere krisengebeutelte EU-Staaten bereitstellen muss.

Mit einem Scheitern des Euros rechnen allerdings nur elf Prozent der Befragten. Das aktuelle Anlage-Portfolio aufgrund dieser Stimmung zu ändern erwägen jedoch nur 17 Prozent. Auch sinkt der Wille die entstehenden Versorgungslücken innerhalb der nächsten zwölf Monate zu schließen. Das wollen nur noch 23 Prozent der Befragten umsetzen. Im Gegensatz dazu wollen allerdings deutlich mehr Bundesbürger ihre bestehende Rate für die Altersversorgung deutlich erhöhen.