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EU-Sondergipfel: Zukunft des Euro – Lage in Ägypten

EU-Sondergipfel: Zukunft des Euro – Lage in Ägypten

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In Brüssel haben heute Beratungen zur Lage in Ägypten und zur Zukunft des Euro begonnen. Regierungs- und Staatschefs aus 27 EU-Staaten wollen auf dem eintägigen Sondergipfel beraten, um zu einem einstimmigen Beschluss hinsichtlich der aktuellen Lage in Ägypten und den Ereignissen in Tunesien zu kommen.

Laut Van Rompuy (EU-Ratspräsident) haben die augenblicklichen Ereignisse in einzelnen Ländern Nordafrikas Folgen für die gesamte Region und demzufolge auch für die Europäische Union. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will darüber hinaus gemeinsam mit Nicolas Sarkozy (Staatschef Frankreich) einen „Pakt für Wettbewerbsfähigkeit“ ins Leben rufen.

Ziel sei eine enge wirtschaftliche Abstimmung der EU-Staaten. Ferner soll über ein weiteres Vorgehen in der Euro-Schuldenkrise beraten werden. Allerdings werden bei diesen EU-Beratungen keine abschließenden Stellungnahmen erwartet.

Es wäre an der Zeit, dass sich die EU und im einzelnen auch die Bundesrepublik endlich eindeutig zu den friedlichen Mubarak-Gegnern in Ägypten bekennen. Dies wird bereits dringend von Experten, Wissenschaftlern und jahrzehntelangen Kennern dieser Region in der Öffentlichkeit gefordert. Die Zeiten sind wohl zu Ende, dass man auf totalitäre Staaten und ihre Despoten-Herrscher im Nahen Osten mit ihrer scheinbaren Sicherheit zählen kann. Rüstungsexporte und Unterstützungszahlen müssen hier extrem geprüft werden. Man muss die Zeichen der Zeit rechtzeitig erkennen, um richtig handeln zu können.