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Es war Selbstmord: Wie Berliner Jugendrichterin Heisig verstarb

Es war Selbstmord: Wie Berliner Jugendrichterin Heisig verstarb

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/dierkschaefer/2984366906/sizes/m/in/photostream/##dierk schaefer
Die Berliner Jugendrichterin, Kirsten Heisig, die im Sommer des laufenden Jahres Tod aufgefunden worden war, hat sich selbst erhängt. Zwischenzeitlich waren Zweifel aufgekommen, dass es eventuell hätte Mord sein können. Das kann jetzt allerdings ganz klar widerlegt werden.

Kirsten Heisig, die 48 Jahre alt wurde, soll sich eine Überdosis Anti-Depressiva verabreicht haben. Die Staatsanwaltschaft hat mitgeteilt, dass es zu keiner Zeit in Zweifel stehen konnte, dass Heisig sich selbst umgebracht hat.

Im Gegenteil, Heisig scheint ihren Selbstmord regelrecht geplant zu haben, denn sie hatte noch kurz vor ihrem Tod einer Rechtsanwältin mitgeteilt an welcher Stelle sie begraben werden soll und hatte sich am Tag ihres Freitods die Medikamente besorgt.

Heisig war durch den intensiven Kampf gegen Jugendkriminalität in Berlin bundesweit bekannt geworden. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hat es an ihrer Leiche keine Spuren von Fremdeinwirken gegeben.