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Es geht weiter: WikiLeaks veröffentlicht weltweite Terrorziele

Es geht weiter: WikiLeaks veröffentlicht weltweite Terrorziele

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/cainandtoddbenson/5223278148/sizes/m/in/photostream/##Cain and Todd Benson
Während Interpol nach dem WikiLeaks-Gründer Julian Assange fahndet wegen angeblicher Vergewaltigungen kommt seine Enthüllungsplattform nicht zur Ruhe.

Jetzt hat man festgestellt, dass WikiLeaks eine geheime Liste von möglichen Terrorzielen veröffentlicht hat. Während einige Medien sich darüber aufregen, dass nun erst recht Terror-Gefahr drohe und es den Tätern leicht gemacht werde, kann man das auch gegenteilig begründen.

Wenn die „enthüllten“ Einrichtungen jetzt bekannt sind kann man sie doch wesentlich besser schützen? Es ist doch widersinnig zu glauben, dass durch Geheimhaltung maßgebliche Ziele besser geschützt seien? Das Gegenteil ist der Fall. Und wenn dann auch noch alle diese Ziele genannt werden ist das unglaubwürdig, wenn man vorher über ihre Verbreitung negativ urteilt als Medium.

Die genannten Ziele sind von WikiLeaks mittels einer detaillierten Liste von gefährdeten Objekten in aller Welt veröffentlicht worden. Sie werden als wichtig für die nationale Sicherheit der USA erachtet. Es werden auch große deutsche Firmen als Ziele genannt,Pipelines und einige mehr.

Da wir uns hier nicht anmaßen wollen, über das Für und Wider solcher Enthüllungen zu schreiben, haben wir auch nicht die direkt von WikiLeaks aufgeführten Ziele benannt. Die Mediendiskussionen hierüber sind schon kontrovers genug.

Es ist eben einfach unglaubwürdig, über die Enthüllungen als Geheimnisverrat in den Medien zu schimpfen und gleichzeitig diese in der Öffentlichkeit den Lesern gerade einmal ausführlich aufzulisten. Hier kann man sich des Gedankens nicht erwehren, dass es um nichts anderes geht als um das Geldverdienen durch den Leser. Denn mit Sensationen wird immer viel Geld verdient.