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Erneut Ungereimtheiten bei der BayernLB – Ex-Manager Gribkowsky und 50 Millionen

Erneut Ungereimtheiten bei der BayernLB – Ex-Manager Gribkowsky und 50 Millionen

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/eppofficial/5012195638/sizes/m/in/photostream/##europeanpeoplesparty
BayernLB-Ex-Manager Gerhard Gribkowsky soll, während er noch amtierte, 50 Millionen US-Dollar bekommen haben. Dieses wurde in einer österreichischen Privatstiftung angelegt. Jetzt wird gerätselt, woher dieser unerhört hohe Geldbetrag stammt.

Er könnte aus kriminellen Geschäften stammen, so mutmaßt die „Süddeutsche Zeitung“ in einem Bericht. Laut einer Sprecherin der Staatsanwaltschaft wird gerade recherchiert, woher dieses immense Geld stammt, es soll wohl aus der Karibik und Mauritius kommen.

Es könnte sein, dass die 50 Millionen aus illegalen Geschäften mit der Formel 1 stammen und daher etwas mit der Pleite von Leo Kirch (Medienunternehmer) zu tun haben. Allerdings behauptete Gribkowsky in der Zeitung, dass es sich um ein Familienvermögen handele. Alles andere sei Spekulation.

Das ist bei Ex-Managern nicht neu, dass sie sich immer wieder herausreden, sogar lügen, bis amtliche Behörden genau das Gegenteil beweisen konnten. Unglaublich zudem, dass angeblich im Finanzministerium von diesen Vorwürfen nichts bekannt sei bisher.

Jetzt forderte die SPD Horst Seehofer (CSU und Ministerpräsident Bayern) auf, endlich die BayernLB zur Chefsache zu erheben. Inge Aures (SPD-Landtagsabgeordnete) weiter, dass es sich um einen weiteren Tiefpunkt in der Skandalchronik der BayernLB handele, so dass einem „die Spucke wegbleibe“.