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Erneuerbare Energien sind auf dem Vormarsch

Erneuerbare Energien sind auf dem Vormarsch

23. November 2013

Als die Energiewende eingeläutet wurde, meinten Kritiker, dass dieser Plan zum einen nicht realisierbar sei und dass zum anderen der Strom durch den Ausstieg aus der Kernenergie knapp werde. Mittlerweile hat sich der Anteil der erneuerbaren Energieträger auf etwa rund ein Viertel der gesamten Produktion erhöht. Obwohl es bisher noch keine Probleme in der Versorgung der Endverbraucher gab, hält sich das Gerücht der Stromknappheit immer noch.

Verschiedene Stromarten

Obwohl die Kernenergie nach und nach von anderen Energiequellen verdrängt wird, wird ein Großteil des Stroms immer noch aus fossilen Ressourcen wie Kohle gewonnen. Nachwachsende Rohstoffe sind auf dem Vormarsch und der Ausbau von Wind- und Wasserkraft wird ebenfalls vorangetrieben. Um die Windenergie verstärkt zu nutzen, hat man Anlagen überwiegend in Küstennähe gebaut. Wasserkraft wiederum wird zum Beispiel durch Gezeitenkraftwerke gewonnen.
Auch Privatpersonen können ökologischen Strom mit Solarenergie und Erdwärme produzieren. Dafür installiert man Photovoltaikanlagen auf dem Dach bzw. setzt Erdwärmepumpen in den Boden. Überschüssiger Strom aus dem eigenen Haushalt kann zusätzlich ins Netz eingespeist werden, um damit den Anteil an Ökostrom zu erhöhen; außerdem erhält man dafür eine Einspeisevergütung vom Staat, da dieser erneuerbare Energien subventioniert. Sie können hier mehr über saubere Energiequellen erfahren.

Das Ende der Kernenergie

Bei den Energiequellen stehen fossile Energieträger an erster Stelle: aus ihnen wird knapp die Hälfte der Energie erzeugt. An zweiter Stelle stehen erneuerbare Energien; Atomkraft kommt erst an dritter Stelle. Tatsächlich kann die Atomlobby den konstanten Rückgang der Atomkraft nicht mehr aufhalten. Daher lohnt es sich mittlerweile, in erneuerbare Energien zu investieren. Aktuell sind neun Kraftwerke in Deutschland am Netz, durch die Tonnen an radioaktivem Müll entstehen. Doch mit der Abschaltung des letzten Atomkraftwerkes ist das Problem des radioaktiven Mülls leider nicht gelöst, der bei der Demontage anfällt. Eine endgültige Entscheidung darüber, wie das Endlager aussehen und wo es sich befinden wird, soll bis spätestens 2031 getroffen werden.

Erneuerbare Energien erobern den Strommarkt

Die Loslösung von der Kernenergie und fossilen Energieträgern ist ein wichtiger Schritt Richtung nachhaltiger Energiegewinnung. Allerdings muss die Energiegewinnung aus fossilen Energieträgern vollständig durch Stromerzeugung aus erneuerbaren Energieformen ersetzt werden, bevor die Energieproduktion unserer Gesellschaft umweltverträglich geworden ist.