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Erika Steinbach: Trotz erheblicher Belastung für die CDU weiter im Amt

Erika Steinbach: Trotz erheblicher Belastung für die CDU weiter im Amt

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Die Präsidentin des Bundes der Vertriebenen wird zur immer größeren Belastung der CDU.

Nach ihrer unsäglichen Attacke auf den polnischen Deutschland-Beauftragten Wladyslaw Bartoszewski wird jetzt Schadensbegrenzung seitens der Regierung betrieben.

Angela Merkel hat sich zwar von den Äußerungen Steinbachs distanziert, will die Vertriebenenpräsidenten aber nicht vertreiben. Skandal: Die Steinbach ist auch noch Sprecherin des Menschenrechtsausschusses und gehört somit zur Führung der Unionsfraktion im Bundestag.

Die CDU ist schon wieder einmal in einem Dilemma. Einerseits wollen sie die Menschenrechtsausschusssprecherin, die so abfällig über Menschen und Menschenrechte spricht, gerne loswerden, andererseits haben sie ja Skandale genug zur Zeit. Es soll aus Steinbach kein zweiter Sarrazin werden, und das jetzt in der CDU.

Von der Opposition wird eine Entscheidung wegen der Vertriebenenpräsidentin gefordert. Sie schade nur der Menschenrechspolitik, so SPD-Obmann, Christoph Strässer.

Ob die Bundeskanzlerin jetzt wohl endlich einmal ein Machtwort spricht?