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„Endlich fertig!“ Griechenlands Hilfsplan

„Endlich fertig!“ Griechenlands Hilfsplan

Gestern Abend, Donnerstag 25. März, endlich ist es soweit: Der Hilfsplan für Griechenland steht, die 16 EU-Länder haben zu einer Einigung gefunden. Die EU-Länder schließen sich der Abmachung zwischen der Bundeskanzlerin Angela Merkel mit dem französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy an. Die Abmachung beinhaltet, dass es nur im absoluten Notfall zu einer grundlegenden Beteiligung des Internationalen Währungsfonds (IWF) kommt. Die Bundeskanzlerin Angela Merkel und der französische Präsident Sarkozy wollen eine europäische Wirtschaftsregierung einführen.

Die EU-Länder sind somit dazu bereit, sich dem deutsch-französischen Entwurf anzuschließen. Der Entwurf besteht aus einer Kombination von beidseitiger Hilfe, sowie einem Internationalen Währungsfonds-Kredit. Es wurde in einer Erläuterung auch dargestellt, dass es bestimmte Prämissen für ein Eingreifen in die Eurozone gibt. Anscheinend soll der IWF Kredit allerdings nur ein kleiner Teil des Hilfeplans an Greichenland sein.

Der Hauptteil soll von den Europäern geschultert werden, gestaffelt an die Kapitalanteile an der EZB (Europäischen Zentralbank). Das würde für Deutschland heißen, dass dabei ca. ein Fünftel auf der Hilfe zu tragen wäre. Der erforderliche Betrag den Griechenland benötigt, beläuft sich auf 30 Milliarden Euro. Es stand allerdings vor dem Meetimg in Brüssel fest, dass über den Internationalen Währungsfonds höchstens 12 Milliarden Euro aktiviert werden können. Der noch zu verbleibende Rückstand kommt dann von den EU-Ländern. Die Zinsen hierfür liegen laut einiger Aussagen unterhalb des augenblicklichen Zinssatzes.

Desweiteren ist man der Auffassung, dass in ferner Zukunft der europäische Rat eine enorme Funktion in der Beaufsichtigung der Wirtschaft einnehmen soll. Noch ein Punkt der kurz erwähnt werden muss: Frankreich und Deutschland sind sich einig, dass die Verfahrensweise der Haushaltskontrollen dringend überarbeitet werden müssen.

(Quelle:Yahoo Finance)