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Endgültiger Rettungsplan für den Euro – Deutschland will weiteren Fonds

Endgültiger Rettungsplan für den Euro – Deutschland will weiteren Fonds

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/robdeman/5872500/sizes/m/in/photostream/##rockcohen
Der Euro gerät in den vergangenen Tagen immer mehr unter Druck. China und die USA wollen Euro-Anleihen nutzen um die eigene Währung zu stärken und immer mehr Euro-Staaten haben massive finanzielle Probleme. Jetzt will man den Euro mit einem endgültigen Plan retten. Der Euro-Rettungsschirm scheint als Instrument, den Euro zu retten nicht auszureichen.

Besonders die Bundesregierung treibt die Pläne eines gemeinsamen europäischen Stabilitäts- und Wachstums-Fonds voran. Aber auch Irland, die Niederlande und Finnland sprechen sich für ein solches Instrument aus.

Der Fonds soll dabei ein weiteres gewichtiges Instrument neben der Europäischen Zentralbank (EZB) darstellen. Außerdem soll er von der Politik in Brüssel weitgehend unbeeinflusst bleiben. Der Fonds soll notleidenden Euro-Staaten finanzielle Mittel zur Verfügung stellen, gleichzeitig aber auch darauf achten, dass die betreffenden Staaten sich an strengere Regeln halten und entsprechend wirtschaften.

Derzeit wird ein entsprechendes Positionspapier vorbereitet, das schon in den kommenden Wochen den Prozess der Abstimmung aufnehmen soll. In dem Papier heißt es, dass Deutschland ein besonderes nationales Interesse habe, dass der Euro fortbesteht. Deutschland sieht sich hier in einer Führungsposition und geht davon aus, dass sich ein solcher Fonds an den deutschen Vorgaben zur Stabilität orientieren soll.