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Einstieg in den CFD Handel – wie funktioniert’s am besten?

Einstieg in den CFD Handel – wie funktioniert’s am besten?

Der Online Handel mit CFDs gewinnt immer mehr an Popularität, und das mit gutem Grund: mit CFDs lassen sich bereits mit relativ geringem Einsatz hohe Kapitalbeträge bewegen, und ein Online Broker Konto ist schnell eingerichtet.  Außerdem bieten die vielseitigen Finanzinstrumente  unkomplizierten  Zugang zu einer breiten Palette an Finanzmärkten, die vielen Privatinvestoren normalerweise nicht unbedingt zugänglich sind, wie zum Beispiel exotische FX-Paarungen oder bestimmte Rohstoffe. Doch genau der Faktor, der aus der geringen Sicherheitsleistung hohe Gewinne produziert – die Hebelwirkung – ist auch dafür verantwortlich, dass im Fall einer Fehleinschätzung des Marktes die Verluste überproportional hoch ausfallen können. Um Totalverluste zu vermeiden, ist daher beim CFD Handel ein wasserdichtes Risikomanagement in jedem Fall unerlässlich.

Die Abkürzung „CFD“ stammt vom englischen contract for difference, zu Deutsch „Differenzkontrakt“. Da diese Handelsinstrumente in die Klasse der Derivate fallen, werden mit CFDs nicht die Basiswerte selbst gehandelt, sondern die Trader spekulieren auf den Kursunterschied zwischen Positionseröffnung und –schließung. Als Basiswerte können Aktien, Devisen, Rohstoffe und Indizes gehandelt werden, und der Gewinn errechnet sich aus dem verwendeten Hebel (also aus der Anzahl der erworbenen CFDs), minus etwaige Haltekosten und Brokergebühren.Mit CFD-Handel Geld verdienen

Um mit dem CFD Handel starten zu können, benötigt ein Trader zunächst ein Konto bei einem spezialisierten Broker. Auf den ersten Blick ist der Markt fast unüberschaubar: Da gibt es zum einen die etablierten Riesen wie IG, die seit vielen Jahren den Markt domininieren, dicht gefolgt von den eigens eingerichteten CFD-Sparten der euopäischen Großbanken, dann die sogenannten White Labels, die sich der Technik größerer Anbieter bedienen, aber ihr eigenes Design und ihr eigenes Angebot promoten, und dann gibt es natürlich, wie in fast jeder anderen Branche auch, Parasiten – sogenannte Bucketshops – die mit im Ausland eingetragenen Firmensitzen regulatorische Anforderungen umgehen und mit fragwürdigen Methoden und aggressiver Werbung auf Kundenfang gehen.

Neben geringen Spreads und einem in der EU oder Großbritannien regulierten Firmensitz ist für Trading-Anfänger jedoch vor allem eines von Bedeutung: eine gute Trading-Ausbildung. Gute Broker bieten zu diesem Zweck eine Fülle an Lehrmaterialien wie Videotutorials, Webinare und Vor-Ort-Veranstaltungen, und lassen Kunden und solche, die es werden wollen, zunächst mit einem kostenlosen Demokonto die Plattform zu testen. Dieses sollte großzügig mit Spielgeld gefüllt sein und Zugang zu allen Funktionen des Livekontos bieten.

Doch auch wenn die ersten Trades erfolgreich verlaufen, sollten CFD Anfänger nicht vergessen, dass die Hebelwirkung ein hohes Risiko mit sich zieht und auch gut gepolstertes Konto bei fehlendem oder schlecht geplantem Risikomanagement schnell leergefegt ist. Stellen Sie darum sicher, dass Sie alle mit dem CFD Handel verbundenen Risiken verstanden haben und einschätzen können.

Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar.