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EC-Kartenmissbrauch drastisch angestiegen

EC-Kartenmissbrauch drastisch angestiegen

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/jerryfletcher/174716425/sizes/m/in/photostream/##jerryfletcher
Der Missbrauch von EC-Karten hat im ersten Halbjahr 2010 dramatische Ausmaße angenommen. Alleine in der ersten Jahreshälfte sollen mehr sogenannte Skimming-Fälle registriert worden sein wie im gesamten Jahr 2009.

Dabei soll ein Gesamtschaden von mehr als 40 Millionen Euro im Jahr 2009 entstanden sein. Über 100.000 Kunden wurden an 960 manipulierten Automaten betrogen.

Das sogenannte Skimming ist ein Verfahren, dass Betrüger anwenden um EC-Karten auszuspionieren. Hierbei werden Geldautomaten von den Kriminellen manipuliert, so dass es ihnen möglich ist mit den ausgespähten EC-Karten-Daten auf fremde Konten Zugriff zu bekommen. Ziel ist es die PIN der jeweiligen EC-Karte auszuspähen. Damit ist es den Tätern möglich ungehindert Geld von den betreffenden Konten abzuheben.

Besonders stehen hinter solchen Manipulationsattacken osteuropäische kriminelle Organisationen, weiß ein Sprecher des Landeskriminalamts in Baden-Württemberg. Auch wäre das Problem nicht lokal sondern flächendeckend in der Bundesrepublik größer geworden.

Jedoch brauchen sich die Verbraucher keine Sorgen über sogenannte Skimming-Fälle zu machen, denn diese haften hierfür nicht. Die Banken müssen entsprechend für den Schaden aufkommen. Anders verhält sich die Lage, wenn die EC-Karte verloren geht, hier haftet der Karteninhaber für etwaige Schäden.