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E.ON will Konzern umstrukturieren

E.ON will Konzern umstrukturieren

Johannes Teyssen ist neuer Vorstandschef des Energiekonzerns E.ON AG und will das Unternehmen kräftig umkrempeln. Durch den tiefgreifenden Umbau sollen die Tochterunternehmen E.ON Ruhrgas in Essen und E.ON Energie in München an Bedeutung einbüßen.

Angaben der „Financial Times Deutschland“ zufolge soll die Düsseldorf Holding zum operativen Zentrum des Konzerns werden.

Der Umbau ist gewagt, da die E.ON Energie ungefähr die Hälfte des Umsatzes des Unternehmens erwirtschaftet. Immerhin sind dies 40 Milliarden Euro. Teyssen will die sieben Sparten des Konzerns eindampfen. Künftig will man sich auf fünf Kernkompetenzen konzentrieren. Die Sparten sollen sein: Gasbeschaffung, Handel, Kraftwerke, Energieforschung und erneuerbare Energien.

Das Endkundengeschäft soll künftig auf die Gesellschaften der Länder verteilt werden. Bislang sind dies nur Vorschläge von Teyssen, die in der Konzernspitze diskutiert werden müssen. Im Herbst soll dann ein komplettes Papier zur Strategie präsentiert werden.