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Dubai-Immobilienfonds müssen in Insolvenz gehen

Dubai-Immobilienfonds müssen in Insolvenz gehen

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/rpoll/3148711684/sizes/m/in/photostream/##Britrob
Das Investment-Haus Alternative Capital Invest (ACI) hat für seine Immobilienfonds in Dubai insgesamt 70 Millionen Euro eingesammelt. Jetzt steht das Unternehmen mit einigen seiner Fonds vor dem Aus und muss in die Insolvenz gehen. Die Firma selbst gibt an, dass man dem Preisverfall in Dubai erlegen ist und deshalb arge finanzielle Probleme bekomme.

Allerdings interessiert sich auch die Staatsanwaltschaft für ACI. Da wirft sich schnell die Frage auf, ob es sich tatsächlich nur um Preisverfall handelt oder ob es doch noch ein paar Probleme mehr gibt.

Gleich für mehrere Dubai-Immobilienfonds kündigt ACI Insolvenz an. Die Projekte in Dubai hätten „unausweichliche bilanzielle Abschreibungen der Buchwerte“ zu verzeichnen, so Uwe Lohmann, Gründer von ACI. Von der Insolvenz seien die Dubai-Fonds II bis V betroffen. Die neueren Fonds, die unter VI bis VII verkauft wurden, seien nicht von der Insolvenz bedroht.

Die Bauprojekte in Dubai, in die investiert wurde, sind derzeit noch im Bauzustand, was dazu führe, dass man keine weiteren Ausschüttungen vornehmen kann. Bislang haben die Fonds 13,8 Millionen an die Anleger ausgeschüttet. Gegen die ACI wird schon seit Monaten ermittelt. Die Staatsanwaltschaft prüft, ob der Vorwurf des Kapitalanlagebetrugs stimmt. Die Staatsanwaltschaft interessiert sich in diesem Zusammenhang sehr genau für die Angaben, die von ACI zu den Projekten gemacht wurden und ob Anleger gezielt mit Falschaussagen zur Investition gebracht wurden.