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DIW-Chef: Ohne Zuwanderung hat Deutschland Probleme

DIW-Chef: Ohne Zuwanderung hat Deutschland Probleme

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/shashwat/280384829/sizes/m/in/photostream/##Shashwat_Nagpal
DIW-Chef, Klaus F. Zimmermann, hat gesagt, dass Deutschland aufgrund des Fachkräftemangels schon in vier Jahren deutliche Folgen zu spüren bekommt. Sein Vorschlag gegen diesen Trend sind ausländische Fachkräfte.

Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) spricht sich dafür aus, dass Deutschland eine wesentlich offensivere Einwanderungspolitik betreiben sollte.

Die Gesellschaft in Deutschland würde immer mehr überaltern. Ein probates Mittel gegen diesen Trend sind ausländische Arbeitskräfte. Er geht davon aus, dass Deutschland 500.000 Zuwanderer jährlich benötigt um den drohenden Problemen entgegenzuwirken.

Berechnungen zufolge soll Deutschland ab dem Jahr 2015 250.000 Arbeitskräfte verlieren. Weitere Folge wäre, dass die Lebensarbeitszeit in der Bundesrepublik auf 70 Jahre steigen müsste und der Wohlstand abnehmen würde. Nur mit einer offensiveren Zuwanderungspolitik könne Deutschland dieser Entwicklung entgegenwirken.