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Die Wirkung entscheidet!

Die Wirkung entscheidet!

27. März 2014

Werbung bestimmt unseren Alltag so stark, dass sie von Vielen gar nicht mehr bewusst wahrgenommen wird. Besonders, wenn die angestrebte Zielgruppe nicht auf die Werbebotschaft reagiert, weil diese gar nicht im Bewusstsein ankommt, ist das für die Marketingstrategien der Unternehmen fatal. Genauste Überlegungen und viel Kreativität sollten daher nicht nur in die Botschaft, sondern auch in den Weg, den diese nimmt und in die Werbemittel gesteckt werden.

Was darf es sein?

Werbemittel gibt es viele, die je nach Zielsetzung unterschiedliche Anwendung finden. Die Palette reicht von Printerzeugnissen wie Flyer, Prospekte oder Anzeigen über Give-aways bis hin zu Fahnen oder Werbeschilder. Während viele Werbemittel in der Regel einmaligen Kontakt zur Zielgruppe haben, sind insbesondere Werbeschilder jeglicher Art auf Beständigkeit ausgelegt. Dabei ist es egal, ob es sich um das Firmenschild am Hauseingang oder um die Grafik am Messestand handelt.

Innen oder außen, edel oder rustikal?

Neben der Gestaltung spielt das Material der Werbeschilder eine große Rolle bei der endgültigen Wirkung auf die Zielgruppe. Als erstes muss natürlich die Grundsatzentscheidung getroffen werden, ob das Werbeschild im Innen- oder Außenbereich eingesetzt wird. Nicht alle Materialien sind für den Außeneinsatz geeignet oder gleichermaßen resistent gegen Umwelteinflüsse.

Nahezu unverwüstlich und daher bestens für den langfristigen Außeneinsatz geeignet sind Aluminiumverbundplatten. Das leichte und sehr dünne Material besteht aus zwei Aluminiumplatten, die einen unterschiedlich starken Plastikkern umschließen. Werbeschilder aus dem sogenannten Alu-Dibond sind extrem stabil. Eine Lackierung sorgt für zusätzlichen Witterungsschutz und bietet darüber hinaus gute optische Effekte.

Kostengünstiger aber eher für den kurz- bis mittelfristigen Einsatz geeignet sind PVC-Hartschaumplatten. Auch diese Platten gibt es in unterschiedlichen Stärken. Witterung und Temperaturschwankungen können jedoch im Laufe der Zeit zu Verformungen (Wellenbildung) führen, so dass sie bei einem langfristigen Dauereinsatz eher weniger Anwendung finden. Eine typische Verwendung sind Baustellenschilder.

Der Klassiker für den Innenbereich ist Displaykarton. Ob als Werbeschild, als Messewand oder Hinweisschild – das leichte und widerstandsfähige Material ist vielfältig einsetzbar. Auch hier können mit Lackierungen besondere Akzente gesetzt werden und den Grafikern stehen sämtliche Gestaltungsmöglichkeiten offen.

Passt alles zusammen?

Ist die Entscheidung über die Art des Werbeschilds gefallen, können Gestaltung und Größe den Zielsetzungen angepasst werden. Teilweise gibt es vorgegebene Gestaltungsrichtlinien, oft müssen aber auch über die Details wie Abmessungen und Form Entscheidungen getroffen werden. Dabei ist zu bedenken, dass nicht immer gilt: je größer desto besser. Die Werbeschilder sollten mit der Umgebung harmonieren, um dem Betrachter nicht unangenehm aufzufallen. Übergroße Firmenschilder könnten z.B. das Gesamtbild eines vielleicht historisch interessanten Gebäudes stören und keinen einladenden Eindruck hinterlassen. Andererseits kann bei modernen Gebäuden eine besondere Form vielleicht den Anstoß zu einer erhöhten Aufmerksam geben.

Eine allgemeingültige Formel für die richtige Größe, die richtige Form und das richtige Layout gibt es bei Werbeschildern genauso wenig wie in anderen Bereichen des Marketings. Auch die Anzahl der Firmen, die Schilder bedrucken, ist unüberschaubar. Daher ist eine intensive Auseinandersetzung mit dem Thema, den Zielen der Maßnahme und den Interessen der Zielgruppe eine notwendige Voraussetzung für die erhoffte Wirkung. Wichtig sind hierbei das perfekte Zusammenspiel aller Werbeeinsätze, die Einhaltung des Corporate Designs und die Umsetzung der Firmenphilosophie.