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Die Wärmepumpen-Branche

Die Wärmepumpen-Branche

19. September 2013

Die Kosten für Energie steigen seit Jahren zuverlässig an. Um seine eigenen Kosten dabei dennoch zu senken und auch nachhaltig für eine adäquate Energiequelle zu sorgen, haben sich seit wenigen Jahren Wärmepumpen etabliert. Wer eine sich eine Wärmepumpe in seinem Haushalt installiert, kann in Symbiose mit der Natur heizen, denn die Luft, das Erdreich und auch das Wasser stehen ohne Limitierung zur Verfügung. Zudem können Sie dadurch einen hohen Anteil der Heizkosten sparen.

 

Wie arbeitet eine Wärmepumpe?

Mit einer Wärmepumpe im Haushalt sind Sie vor allem zunächst eins: unabhängig von Versorgern. Sie sind nicht mehr an das stetige Auf und Ab der Preise für Öl oder Brennholz gebunden. Auch auf die Verfügbarkeit der fossilen Brennstoffe müssen Sie nicht mehr hoffen, denn Sie haben ja Ihre Wärmepumpe. Doch was verbirgt sich hinter der Wärmepumpe? Ein neuartiges Perpetuum mobile etwa? Die Pumpe funktioniert nahezu nach dem gleichen Prinzip eines Kühlschranks, nur genau anders herum. Natürliche Wärmequellen, zum Beispiel aus der Erde, der Luft oder dem Wasser, haben eine natürliche Wärme gespeichert. Diese wird Ihnen mittels der Wärmepumpe entzogen, um sie für das Heizen zu nutzen. Dabei gibt es für das System einer Wärmepumpenheizung stets drei elementare Komponenten. Zum einen die Wärmepumpe, dann die Wärmequellenanlage und zu guter Letzt das Speicher- und Wärmeverteilsystem. Dabei wird die Wärme über eine Wand- oder Fußbodenheizung in die Räumlichkeiten abgegeben.

 

Ob warm oder kalt, Sie haben die Wahl

Eine Wärmepumpe kann allerdings noch viel mehr als Heizen. Sie sorgt zum einen für behagliche und wohlige Wärme in den kalten Jahreszeiten. Zum anderen jedoch schafft sie auch ein angenehm kühles, erfrischendes Raumklima bei heißen Temperaturen. Für das Kühlen haben Sie die Wahl zwischen der aktiven und passiven Kühlung. Bei Letzterer wird die Flüssigkeit zu einem extern angebrachten Wärmetauscher geleitet. Das Grundwasser kühlt dann die Flüssigkeit herunter, sodass die Wärmepumpe in diesem Fall keine Arbeit verrichten muss. So sparen Sie zusätzlich Stromkosten und halten zudem Ihre Räumlichkeiten während der Sommermonate angenehm kühl. Die aktive Kühlung geschieht genau das Gegenteil. Ihr Wohnraum wird dabei zur Energiequelle. Die warme Innentemperatur wird mittels der Wärmepumpe entzogen und leitet sie an die Umwelt weiter. Auf diese Weise erhalten Sie selbst das Raumklima stets auf angenehmem Niveau, ohne dabei die Natur nachhaltig zu belasten oder zusätzliche Kosten durch Stromverbrauch zu verursachen.

 

Fazit

Die Pumpen kommen immer mehr in Mode, nicht nur bei besonders ökologisch Interessierten. Sie verhelfen nahezu jedem dazu, Energie zu sparen und so Kosten zu senken. Zudem gewähren Sie eine gewisse Unabhängigkeit von Energiepreisen oder -vorkommen.