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Die Kürzung der Solarförderung soll verschoben werden

Die Kürzung der Solarförderung soll verschoben werden

Die Verschiebung der Solarförderkürzung wird von den Spitzen der Koalitionsparteien angestrebt. Diese haben sich, laut Hans-Peter Friedrich, CSU-Landesgruppenchef, darauf verständigt die Kürzung der Förderung für Solarstrom erst ab dem 1. Juni vorzunehmen. Allerdings verständigte man sich gleichzeitig darauf nicht die geplanten 15 Prozent, sondern gleich um 16 Prozent abzusenken.

Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) hatte sich für den 1. April zum Start der Förderkürzung ausgesprochen. Insbesondere die CSU und die Teile der CDU aus dem Osten der Republik hatten ihr Veto dagegen vorgebracht.

Freiflächen werden mit einer Reduzierung in Höhe von 15 Prozent belegt, allerdings erst zum 1. Juli. Unklar ist noch die Regelung für Ackerflächen, denn die CSU will, dass diese Bereiche nicht förderfähig sind. Es stünden genügend Freiflächen und Industriebrachen zur Verfügung. Ackerflächen sollten nicht zur Stromgewinnung, sondern zur Nahrungsmittelherstellung verwendet werden.

Ein grundsätzlicher Konsens sei gefunden, dass die zu hohe Subvention für die Solarenergiegewinnung abgesenkt werden müsse. Friedrich sagte weiter, dass man sich verspricht, durch diese Maßnahmen die Innovationsfähigkeit im Bereich der regenerativen Energien zu verbessern. Trotz der geplanten Reduzierung der Förderung ginge man von einem enormen Anstieg beim Ausbau der Solaranlagen in den nächsten Jahren aus.
(Quelle: Finanzen)