close
DIA-Studie: Inflation bewirkt größere Rentenlücke als angenommen

DIA-Studie: Inflation bewirkt größere Rentenlücke als angenommen

Das Deutsche Institut für Altersvorsorge (DIA) warnt vor einer immer größer werdenden Rentenlücke. Laut einer Studie, die das Institut durchgeführt hat, wären in besonderem Maße die Rentner der Zukunft von der Inflation betroffen.

Die Rentenlücke, die auf künftige Rentnergenerationen zukommt, ist deutlich größer als man bislang angenommen hat.

Hinter dem DIA, das eine erheblich größere Versorgungslücke in der Rente vorrechnet, steht die Deutsche Bank. Die Studie hat zum Ergebnis, dass gerade die für Rentner interessanten und wichtigen Bereiche wie Gesundheit, Freizeit und Pflege von einem deutlich schnelleren Preisanstieg betroffen sind als die Höhe der durchschnittlichen Inflationsrate.

Letztendlich empfiehlt die Studie deutlich früher und noch mehr Geld in die private Rentenvorsorge zu investieren. Derzeit würde ein Haushalt bestehend aus einem Rentnerpaar zwischen 60 bis 64 Jahren über 1.700 Euro netto verfügen. Damit die künftige Rentenlücke ausgeglichen werden kann, die alleine aus Preisanstiegen resultiert, müssen bis zum Jahr 2030 brutto nochmals 245 bis 349 Euro hinzukommen, so die Studie. Durch besondere Kaufkraftverluste müssten bis zu 508 Euro hinzukommen. Dabei geht die Studie davon aus, dass ohnehin schon private Vorsorge betrieben wird, um überhaupt in den Bereich der 1.700 Euro netto zu kommen.