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Deutschland gedenkt Robert Enke – Todestag jährt sich

Deutschland gedenkt Robert Enke – Todestag jährt sich

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/beddingham/4103872536/sizes/m/in/photostream/##Beddingham
Heute genau vor einem Jahr nahm sich der ehemalige Torhüter von Hannover 92 Robert Enke das Leben, er warf sich vor einen Zug. Ganz Deutschland trauert heute wieder genauso wie vor einem Jahr um den Nationaltorwart.

Am 10. November 2009 nahm sich Robert Enke am Bahnübergang in Neustadt am Rübenberger, Ortsteil Eilvese, das Leben. Er litt an starken Depressionen, das wussten von ihm nur die engsten Angehörigen.

Der engagierte Familienvater hatte Angst vor dem eigenen Versagen. Das begleitete ihn während seiner ganzen Karriere. Am 14. November vor einem Jahr versammelten sich 40.000 Menschen im Stadion des Bundesligisten, um von Robert Enke Abschied zu nehmen. Das Idol von Millionen strahlte nach außen immer Ruhe aus und so hatte niemand mit seinem plötzlichen Abschied vom Leben gerechnet.

Ein Jahr nach seinem Tod verzichtete Hannover 96 auf eine große Trauerfeier. Theo Zwanziger (DFB-Präsident), Joachim Löw, Bundestrainer sowie Vereinskameraden von 96 legen mit Teresa Enke, der Witwe, und weiteren Angehörigen Kränze am Grab auf dem Friedhof Empede nieder. Ausgeschlossen davon ist die Öffentlichkeit.

Wie krank Robert Enke wirklich war, kann man ein Jahr nach seinem tragischen Tod in der Biografie „Ein allzu kurzes Leben“ von seinem Freund, dem Journalisten Ronald Reng erfahren. Das Buch ist bereits im Handel erhältlich.