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Deutschland bleibt innerhalb der Grenzen des europäischen Stabilitäts- und Wachstumspakts

Deutschland bleibt innerhalb der Grenzen des europäischen Stabilitäts- und Wachstumspakts

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/zacke82/4551426080/##zacke82
Am 14. Juli hat sich der Arbeitskreis des Stabilitätsrats getroffen. Dieser hat im Rahmen des Treffens die Entwicklung der öffentlichen Haushalte besprochen. Dabei ist man zu der Erkenntnis gelangt, dass das Defizit der Bundesrepublik im Jahr 2013 den Grenzwert von drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts unterschreitet.

In diesem Jahr will man den Höhepunkt der direkten und indirekten Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise erreichen. Das Gesamtdefizit der öffentlichen Haushalte soll bei 117,5 Milliarden Euro liegen.

Damit liegt man unter der Projektion, die für das deutsche Stabilitätsprogramm berechnet wurde. Diese ging noch von einem Defizit aus, das bei 141 Milliarden Euro liegen würde. Das Defizit soll bis zum Jahr 2014 auf 46,5 Milliarden Euro zurückgeführt werden.

Im Hinblick auf die Abgrenzung für Maastricht wird vom Bundeministerium für Finanzen erwartet, dass man das Staatsdefizit auf 4,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts drücken kann. Im Januar ist man noch von 5,5 Prozent ausgegangen. Für das Jahr 2014 werden 1,5 Prozent prognostiziert.