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Deutsche Roma-Politik im Kreuzfeuer der UN-Kritik

Deutsche Roma-Politik im Kreuzfeuer der UN-Kritik

Die Deutsche Roma-Politik ist ins Kreuzfeuer der UN-Kritik geraten. In Europa wäre eine starke Diskriminierung der Roma zu beobachten, so Navi Pillay, UN-Hauptkommissarin für Menschenrechte. In diesem Zusammenhang erhebt sie auch schwere Vorwürfe gegen Deutschland.

Pillay hat in der „Frankfurter Rundschau“ verkündet, dass die Abschiebung der Roma aus Deutschland in den Kosovo besonders für die Kinder problematisch sei.

Diese würden unter diesen Umständen weder die nötige Bildung noch entsprechende Rechte erhalten. Man würde Kinder der Roma aus ihrem Umfeld reißen. Sie seien in Deutschland in den Schulen und Kindertagesstätten gut integriert und müssten sich dann einem geänderten Umfeld anpassen.

Sie führt weiter aus, dass in Europa zu beobachten sei, dass eine tiefe Abneigung gegen die Roma vorherrsche. Auch könne man erkennen, dass im Rahmen der Finanz- und Wirtschaftskrise die Diskriminierung und die Gewalt in Deutschland gestiegen sei. In der Slowakei und Ungarn wäre es sogar zu Übergriffen mit tödlichem Ausgang gekommen.