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Deutsche Flughäfen liegen im Plus – Trotz Aschewolke und Finanzkrise

Deutsche Flughäfen liegen im Plus – Trotz Aschewolke und Finanzkrise

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Die deutschen Flughäfen können trotz der Aschewolke und der Finanz- und Wirtschaftskrise ein Plus bei den Passagierzahlen verzeichnen.

Im ersten Halbjahr des laufenden Jahres konnten die 23 deutschen Flughäfen einen Passagier-Zuwachs verzeichnen. Aschewolke, Wirtschaftskrise und Pilotenstreik hielten die Passagiere nicht davon ab zu fliegen. Insgesamt sollen nach Angaben des Magazins „Focus“ von der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Flughäfen (ADV) 85,9 Millionen Fluggäste gezählt worden sein. Damit liegt das Plus bei 1,6 Prozent.

Der Flughafen mit dem größten Zuwachs ist der Flughafen in Weeze. Dieser Flughafen konnte die Passagierzahlen auf 1,24 Millionen steigern. Das entspricht einem Plus von 21 Prozent. Dahinter liegt Karlsruhe/Baden-Baden mit einem Zuwachs von 14 Prozent. Lübeck musste ein Minus von 15 und Friedrichshafen von 9 Prozent hinnehmen.

Von Ralph Beisel, Chef der ADV, wird die Bundesregierung wegen der geplanten Luftverkehrssteuer kritisiert, sie würde die wirtschaftliche Erholung des Luftverkehrs gefährden. Es werde nach seiner Ansicht nicht zu Mehreinnahmen kommen, sondern die Fluggastzahlen werden fallen.