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Deutsche Bischofskonferenz: Akte über Ex-Bischof Mixa selbst nach Rom geleitet – Audienztermin 2. Juli

Deutsche Bischofskonferenz: Akte über Ex-Bischof Mixa selbst nach Rom geleitet – Audienztermin 2. Juli

Nach wie vor will keine Ruhe wegen der schweren Vorwürfe gegen den Ex-Bischof von Augsburg Walter Mixa in der katholischen Kirche eintreten.

Im Gegenteil: Fast jeden Tag gibt es neue Berichte über den „Fall Mixa“. Der zurückgetretene Bischof ist mittlerweile wieder in seine Wohnung nach Augsburg von einem psychiatrischen Klinikaufenthalt zurückgekehrt.

Seit gestern tagen 27 deutsche Diözesanbischöfe im Rahmen einer Klausur in Würzburg. Es verlautete, dass man Pressespekulationen über ein Geheimdossier über Mixa, das ihm Alkoholismus und sexuelle Belästigungen zur Last legt, nicht kommentieren werde.

Allerdings wird soeben gemeldet, dass die Deutsche Bischofskonferenz die Existenz einer „Akte Mixa“ bestätigt und diese selbst bereits im April weitergeleitet habe nach Rom. In dieser sollen inhaltlich die gleichen Vorwürfe enthalten sein, die auch in dem erwähnten „Geheim-Dossier“ gemacht wurden.

Unwillen ist im Vatikan spürbar, dass es den deutschen Bischöfen nicht gelingt, Walter Mixa klar zu machen, dass sein Amtsende unumkehrbar sei. Ebenfalls über die Tatsache, dass Mixa selbst in der Presse immer neue Anklagen erhebe, die „neues Öl in das Feuer gießen“ würden.

Die Kirche teilte mit, dass die bayerischen Bischöfe über Mixas Zukunft im Gespräch seien. Er habe einen Audienztermin bei Papst Benedekt XVI. am 2. Juli. Dieses Datum, das bisher nicht feststand, wurde soeben gemeldet.