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Deutsche Bank zu Schadenersatz wegen Falschberatung von Kommunen verurteilt

Deutsche Bank zu Schadenersatz wegen Falschberatung von Kommunen verurteilt

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Die Deutsche Bank hat eine Schlappe hinnehmen müssen und ist vom Oberlandesgericht (OLG) Stuttgart zu Schadenersatz verurteilt worden. Hintergrund ist die Falschberatung von Kommunen zu hochspekulativen Finanzprodukten. Viele Kommunen haben hierdurch oft hohe Verluste einstecken müssen.

Insgesamt geht es um eine Schadenersatzforderung von 710.000 Euro, die jetzt an vier Kommunen Oberschwabens gezahlt werden muss.

Beispielsweise hatte der Abwasserzweckverband Mariatal durch die Vermittlung von Zins-„Swap“-Geschäften über 500.000 Euro verloren. Hintergrund für die Entscheidung des Gerichts ist, dass die Deutsche Bank den Kommunen hochspekulative Geschäfte angeboten habe. Kommunen jedoch dürfen Steuergelder nicht in solch riskante Geschäfte investieren, das hätte auch die Deutsche Bank wissen müssen.

Ursprünglich hatte das Landgericht in Ulm im Sinne der Deutschen Bank entschieden. Das OLG hat die Entscheidung jetzt aufgehoben und der Deutschen Bank die Schadenersatzzahlung auferlegt.